Deckenverstärkungen mit nachgiebigem Verbund
Ingenieursholzbau nach moderner DIN 1052
Alte Holzbalkendecken erreichen oft ihre Grenzen – sei es durch geänderte Nutzung, höhere Anforderungen an Schall- oder Brandschutz, oder einfach Alterung. Mit nachgiebigen Verbundtechniken lassen sich bestehende Decken systemisch verstärken, ohne den Bestand zu zerstören.
Unsere Verstärkungsmethoden
1. Holz-Beton-Verbund
Bei dieser Methode wird eine Betonauflage auf die bestehende Holzdecke aufgebracht. Durch spezielle Verbundmittel entsteht eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Holz und Beton.

Schematische Darstellung: Holzdecke mit Betonauflage und Verbundmitteln
Vorteile:
✓ Deutliche Steigerung der Biegesteifigkeit
✓ Verbesserter Schall- und Brandschutz
✓ Bessere Lastverteilung auf die tragenden Wände
✓ Geeignet für höhere Nutzlasten
2. T-Träger-Ausbildung
Aus vorhandenen Rechteck-Balken werden durch seitliches Aufschrauben von breiten Hartholzbohlen echte T-Träger geformt.

Detail: Breite Hartholzbohle seitlich auf Bestandsbalken aufgeschraubt
Durchführung:
- Statische Berechnung nach DIN 1052
- Auswahl passender Hartholzbohlen (BSH)
- Vorbohren der Verbindungsstellen
- Schrauben mit definiertem Anzugsmoment
3. Unsichtbare Pfettenverstärkung
Ein Stahlzugglied wird mit einer Zwischenschicht flach auf die Zugseite geschraubt – von unten sichtbar bleibt nur das Holz.

Stahlzugglied mit Zwischenschicht und Verschraubung
Besonderheiten:
✓ Ästhetisch – keine sichtbaren Metallteile
✓ Hohe Zugfestigkeit durch Stahl
✓ Ideal für denkmalgeschützte Bestände
✓ Kombinierbar mit Deckenverstärkung
Beratung & Anfragen
Vinzenz Bachmann OHG
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